Nicht in der Arbeitslosenstatistik

Arbeitslose werden nicht in der Statistik erfasst, wenn sie mindestens 58 Jahre alt sind und 12 Monate Hartz IV beziehen, wer sich in Altersteilzeit befindet, im Vorruhestand, BfA Grundsicherung erhält oder Zwangsverrentet ist. Auch Menschen, die sich in einer Qualifikationsmaßnahme oder einer ABM befindet. Menschen deren Leistungen ganz oder teilweise gestrichen wurden oder Sanktionen erhalten haben, sich in Reha oder einer Kur unterziehen. Auch Schwangere oder wer ein Kind (bis 4 Jahre) großzieht.

Auch ein Termin beim Fallmanager ist ein Grund oder sich im Bewerbungsprozess befindet, erscheint nicht in der Statistik. Bei Bedarfsgemeinschaften gelten Arbeitslose nur als eine Person. Arbeitslose Jugendliche unter 25 Jahren werden nur bis ein Jahr nach der Schule in der Statistik geführt. Danach verschwinden sie bis sie 25 Jahre alt sind.

Integrationsferne, nicht als vermittlungsfähig eingestufte, Ein-Euro-Jobber, oder wer sich in einer privaten Arbeitsvermittlung befindet fehlen ebenfalls in dieser Statistik. Hinzu kommen noch Arbeitslose, die von der Arbeitsagentur in die „stille Reserve“ gedränt wurden.

Inzwischen sollen 2 bis 3 Millionen Menschen sich in der „stillen Reserve“ befinden. So schätzen Wirtschaftswissenschaftler.

Die Arbeitslosenstatistik pendelt sich also durch Hartz IV ganz von selbst nach unten. In der Politik und der Arbeitsagentur braucht man sich um diese Menschen nach dem Motto: „Aus den Augen aus der Statistik“ nicht mehr zu kümmern.

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